Berlin, 18. September 2026.
Rund 200 Menschen haben am Freitag beim Spendenevent „Eine Runde Sache“ der DRK Berlin Südwest gGmbH im Stadion Lichterfelde gemeinsam Geld gesammelt. Kinder, Erwachsene und ältere Menschen mit und ohne Behinderung waren dabei: zu Fuß, laufend, walkend oder rollend.
Pro zurückgelegter Runde spendete die BBBank 50 Cent für den inklusiven Sport. Insgesamt kamen 3242 Runden zusammen, das entspricht 1.621 Euro. Die BBBank rundete den erreichten Spendenbetrag kurz nach der Auszählung großzügig auf 2.000 Euro auf.
„Heute haben wir erlebt, wie selbstverständlich gemeinsamer Sport sein kann, wenn alle die Möglichkeit bekommen, dabei zu sein. Es war schön zu sehen, wie Menschen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam ihre Runden gedreht, sich angefeuert und miteinander eine gute Zeit verbracht haben“,
sagt Janina Silbernagel, pädagogisch-fachliche Begleitung des Elisabeth-Weiske-Heims. Sie hat die Veranstaltung wie in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Special Olympics Deutschland in Berlin e. V. organisiert.
Die gesammelten Spenden sollen dazu beitragen, Menschen mit Behinderung die Teilnahme an Sportveranstaltungen zu ermöglichen. Unterstützt werden sollen insbesondere Fahrtkosten und Mobilitätsangebote, damit die Anreise nicht zur Barriere für gemeinsame sportliche Erlebnisse wird.
„Dass wir heute gemeinsam Sport treiben können, ist schön. Dass wir dafür zunächst Geld für die Anreise sammeln müssen ist dann doch keine ganz so runde Sache und zeigt, wo Inklusion in unserem Alltag noch an Grenzen stößt“,
sagt Holger Höringklee, Geschäftsführer der DRK Berlin Südwest gGmbH.
„Menschen mit Behinderung dürfen nicht davon abhängig sein, ob eine Einrichtung die Fahrtkosten aufbringen kann oder ob ein passendes Mobilitätsangebot zur Verfügung steht. Darauf wollen wir mit ‚Eine Runde Sache‘ aufmerksam machen“.
Die Veranstaltung wurde von der Katarina-Witt-Stiftung gefördert. Auch die Sparkasse unterstützte das Projekt bereits im Vorfeld mit 1.000 Euro und übernahm damit einen Teil der Veranstaltungskosten. MyRacePartner stellte die Veranstaltungstechnik bereit und sorgte für die Erfassung und Zählung der zurückgelegten Runden.
„Eine Runde Sache“ fand 2026 erstmals unter diesem Namen statt. Die Veranstaltung war zuvor als „Laufen ohne Grenzen“ bekannt. Der neue Name soll ausdrücken, dass es nicht darauf ankommt, auf welche Weise die Teilnehmenden die Stadionrunde zurücklegen: Jede Runde zählt.
